Wer die visuelle Kommunikation in seinem Betrieb modernisieren möchte, stellt sich unweigerlich eine zentrale Frage: Wie hoch sind die tatsächlichen Kosten für Digital Signage? Da die technologische Bandbreite von einem einzelnen Infobildschirm bis hin zu riesigen, vernetzten Display-Wänden in Einkaufszentren reicht, variieren auch die Preise stark.
Um ein realistisches Budget zu planen, müssen die Kosten in drei Kernbereiche unterteilt werden: Hardware, Software und die laufenden Betriebskosten. Ein neutraler Blick auf die Marktlage zeigt, wo investiert werden muss und wo sich signifikante Einsparungen realisieren lassen.
1. Hardware-Kosten: Displays, Halterungen und Mediaplayer
Die Hardware macht bei der Erstanschaffung meist den größten Posten aus. Die Kosten hängen stark von der Qualität und dem Einsatzzweck der Geräte ab:
- Professionelle Displays (Public Displays): Diese Bildschirme sind für den Dauerbetrieb (16/7 oder 24/7) ausgelegt, bieten eine höhere Helligkeit (wichtig für Schaufenster) und robustere Gehäuse. Die Preise bewegen sich je nach Größe (43 bis 65 Zoll) meist zwischen 300 Euro und 1.500 Euro pro Gerät.
- Consumer-Fernseher: Für einfachere Anwendungen in Innenräumen greifen viele kleinere Betriebe auf klassische Smart-TVs zurück. Diese sind bereits ab 200 bis 500 Euro erhältlich, stoßen aber bei extremen Lichtverhältnissen oder dauerhafter Laufzeit an ihre Grenzen.
- Mediaplayer: Manche Software-Anbieter verlangen einen externer Player. Die Preisspanne reicht von günstigen Streaming-Sticks (ca. 40 bis 70 Euro) bis hin zu industriellen Mini-PCs für mehrere hundert Euro.