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Digital Signage einrichten: Eine verständliche Anleitung für moderne Bildschirmwerbung

Eine verständliche Anleitung, wie man Digital Signage einrichtet in zwei Schritten

Die Umstellung von gedruckten Plakaten auf digitale Werbeflächen ist für viele Unternehmen der entscheidende Schritt zu einer flexiblen und zeitgemäßen Kundenkommunikation. Doch wie genau funktioniert die technische Umsetzung? Entgegen der weitverbreiteten Meinung ist das Einrichten von Digital Signage kein Projekt, das zwingend eine teure IT-Abteilung erfordert. Mit den passenden Komponenten lässt sich eine professionelle digitale Beschilderung in wenigen Schritten selbst realisieren.

 

Was du brauchst und wie du deine Displays einrichtest, erfährst du in diesem Artikel.

 

Hardware und Infrastruktur: Das Fundament für dein digitales Werbeschild

Bevor Inhalte leuchten können, benötigst du eine solide Basis aus wenigen, aufeinander abgestimmten Komponenten. Die technische Ausstattung für ein funktionierendes Digital-Signage-System teilt sich im Wesentlichen in vier Bereiche auf:

  • Der passende Bildschirm: In der Regel reicht ein handelsüblicher Fernseher mit einem freien HDMI-Anschluss völlig aus. Für den professionellen Dauerbetrieb (24/7) gibt es zudem spezielle Public Displays, die für lange Laufzeiten optimiert sind.
  • Ein Mediaplayer: Wenn du keinen modernen Smart-TV nutzt, auf dem ein Browser oder Apps direkt installiert werden können, benötigst du einen kleinen externen Mediaplayer. Hierfür eignen sich kompakte Streaming-Sticks (wie der Amazon Fire TV Stick oder Google Chromecast), die einfach in den HDMI-Port des Fernsehers gesteckt werden.
  • Strom und WLAN: Jeder Bildschirm und jeder externe Stick benötigt eine zuverlässige Stromversorgung. Zudem ist eine stabile WLAN-Verbindung im gesamten Bereich unverzichtbar, damit die Software Daten empfangen und aktualisieren kann.
  • Die Digital Signage Software: Sie ist das Herzstück des Systems. Mit ihr erstellst du im Browser deine Playlists, verwaltest Medien wie Bilder oder Videos und legst Zeitpläne fest.

Sobald alle Kabel angeschlossen sind, der Bildschirm mit dem Stromnetz verbunden ist und der Mediaplayer Zugriff auf das lokale Wi-Fi-Netzwerk hat, steht die physische Infrastruktur für deine digitale Bildschirmwerbung.

Einfache Anleitung wie man Digital Signage einrichtet

Die Übertragung: Wie kommen die Inhalte auf den Infoscreen?

Nachdem die Hardware bereitsteht und die digitalen Inhalte (wie Menükarten, Angebote oder Bilder) in der Software erstellt wurden, stellt sich die Frage: Wie gelangt die fertige Playlist nun auf den Monitor?

 

Der Datentransfer erfolgt bei modernen Systemen fast ausschließlich cloudbasiert über das Internet. Das bedeutet, dass der Bildschirm die Daten von einem Server abruft, sobald er eingeschaltet wird. Die Verknüpfung zwischen deiner Software-Zentrale und dem physischen Gerät vor Ort wird in der Praxis über sehr einfache, standardisierte Verfahren gelöst.

Dashboard der Digital Signage Cloud Software SignageNow

Zwei Wege der Übertragung:

Nutzt man hierfür beispielsweise das System SignageNow, stehen in der Regel zwei unkomplizierte Wege zur Auswahl, um die Inhalte auf das Display zu bringen:

  1. Die Playlist-URL im Browser: Wenn der verwendete Fernseher oder Mediaplayer über einen integrierten Webbrowser verfügt, generiert die Software eine spezifische Web-Adresse (URL) für die jeweilige Playlist. Diese URL wird einmalig im Browser des Bildschirms eingegeben und als Startseite eingerichtet. Der Monitor zeigt daraufhin die Inhalte direkt aus dem Netz an.
  2. Gekürzte URL in der App: Alternativ wird auf dem Smart-TV oder dem Streaming-Stick die kostenlose Player-App des Anbieters installiert. Dort gibt man die gekürzte URL (die letzten sechs Ziffern) der Playlist ein und fertig.

Fazit: Digitale Beschilderung im Handumdrehen selbst umsetzen

Das Einrichten von Digital Signage ist dank moderner Cloud-Systeme und kostengünstiger Hardware für jeden machbar. Sobald Strom und WLAN bereitstehen, sorgt die Software für digitale Beschilderung dafür, dass die Übertragung der Inhalte via App oder Browser-URL zu einer Sache von wenigen Minuten wird. Wer auf Flexibilität und eine einfache Handhabung Wert legt, kann den Einstieg ohne große Investitionen wagen.

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